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Adventsbegleiter: wohltuend konkret
mkf. Advent heißt Ankunft. Wir bereiten uns vor auf die Ankunft des Erlösers - auf seine erneute Ankunft in unseren Herzen. Damit das eher gelingen kann, hat die Schönstatt-Bewegung Frauen und Mütter einen Adventsbegleiter im Westentaschenformat herausgegeben, aus dem eben diese einleitenden Sätze stammen.     „Bloß nicht noch einen Termin im Advent", stöhnt eine junge Mutter. „Man hetzt ja nur noch von Besinnung zu Besinnung ..." Der klassische Weihnachts-Einkaufs-Plätzchenback-Geschenke-Rummel, dazu Weihnachtsfeiern, - konzerte und -ausstellungen: Da bleibt von der „stillen, besinnlichen Adventszeit" nicht mehr viel übrig. Die Sehnsucht, am Heiligen Abend nicht total erschöpft unter den Weihnachtsbaum zu fallen, ist aber da, ganz tief und ganz beharrlich. Adventsbesinnung zum Mitnehmen, eine kleine Auszeit mittendrin: Genau an diesem Punkt der Sehnsucht ist der zum zweiten Mal erschienene Adventsbegleiter, herausgegeben von der Schönstatt-Bewegung Frauen und Mütter, angekommen. Zum Verschenken, zum Apostolat oder einfach für mich „Ihr Adventsbegleiter 'Du wirst geführt' gefällt mir sehr gut. Ich habe ihn über das Projekt Pilgerheiligtum kennen gelernt und möchte gern zehn Stück nachbestellen; über Preis und Porto bin ich informiert," so ein Kommentar aus den letzten Tagen. Oder: „In meiner Schönstattgruppe habe ich gestern den Adventsbegleiter 'Du wirst geführt' geschenkt bekommen. Die Aufmachung und vor allem der Inhalt gefallen mir sehr gut. Gern würde ich bei einem Adventsnachmittag auf diese Hefte Bezug nehmen und sie dann auch meinen Gästen schenken. Wäre es möglich, mir zehn Exemplare zuzusenden?" - Es ist möglich, auch wenn die bereits zweite Auflage schon zu Ende geht. Die erste Auflage von 5000 Stück, Mitte Oktober erschienen, war bereits innerhalb von zwei Wochen vergriffen; von der zweiten Auflage sind nur noch einige Hundert vorrätig. Und da es, wie Schw. M. Caja Bernhard, Standesleiterin der Schönstatt-Bewegung Frauen und Mütter, sagt, derzeit „geradezu Bestellungen hagelt", ist inzwischen schon an eine dritte Auflage zu denken. Manche bestellen 50, 60 oder sogar 150 Stück, um den Adventsbegleiter in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiterzuschenken. Viele Frauen nehmen ihn für ihre Schönstattgruppen, setzen ihn aber auch darüber hinaus, wo sie in anderen Frauengemeinschaften, Kreisen oder in ihren Pfarreien tätig sind, ein. Wohltuend adventlich Wohltuend adventlich, wohltuend kurz, wohltuend vorwurfsfrei, wohltuend konkret: so das kurze und knappe Urteil eines „Probelesers" aus dem PressOffice Schönstatt. Wohltuend adventlich - frei von verfrühtem Weihnachten, dafür voll von dem, was den eigentlichen Advent ausmacht: Erwartung, Vorfreude, Vorbereitung des Herzens, mit biblischen Texten zur Adventszeit, adventlichen Bildern und Gedanken, alles unter dem Thema: Du wirst geführt - so wie Maria in ihrem Advent geführt wurde. Wohltuend kurz: 16 kleine Seiten, für jede Woche drei, darin kurze Anregungen für die Woche und für jeden Tag, nicht mehr als drei, vier Sätze. Wohltuend vorwurfsfrei: als ob die Autoren wüssten, dass es gar nicht anders geht, als dass man im Advent Geschenke kauft, Plätzchen backt, Wohnung putzt und in der Familie wie im Beruf einfach mehr Arbeit anfällt als normal, wird das Thema kaum mehr als gestreift und weder dramatisiert noch zum Gegenstand des Vorwurfs gemacht. „Das tut einfach gut! Und da kriegt man nicht mal ein schlechtes Gewissen, wenn man sich an der Weihnachtbeleuchtung in der Stadt freut und gerne Geschenke kauft!" Wohltuend konkret: Ein kurzer Satz von Pater Kentenich, eine Anwendung: „Welche Meldung aus den Nachrichten geht mir besonders nach? Ich bringe sie vor Gott und frage, was er mir dadurch sagen will." - Damit kann man etwas anfangen, und damit wird die Tagesschau zur Adventgestaltung. Faszinierend, oder? Den Adventsbegleiter „Du wirst geführt" gibt es für 1,00 € bei der Schönstatt-Bewegung Frauen und Mütter.
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Eintrag vom: 09:21:02 - 21.11.2009
12 Jahre Weggemeinschaft mit der Pilgernden Gottesmutter
Christiane Schätzle. 1997 fing mein Weg mit der Pilgernden Gottesmutter an. Die Idee fand ich gut, sich mit der Muttergottes auf das Heilige Jahr 2000 vorzubereiten. In unserem Kindergarten machte das ganze Team mit. Wir informierten die Eltern, und ich übernahm eines der Pilgerheiligtümer. Die Muttergottes war nun unterwegs von Gruppe zu Gruppe, von Kind zu Kind und bei Kidergarten-Familien.   Das Heilige Jahr 2000 war Höhepunkt des Weges. Nach den großen Pilgerheiligtums-Festen quer durch Deutschland konnte alle Teilnehmer sich neu entscheiden, ob sie den Weg mit der Pilgernden Gottesmutter beenden oder weiterführen möchten. Bei uns war es kein Thema, dass es nach dem Jahr 2000 auch weitergehen soll. Es kam bei den Leuten so toll an, und ich selbst hätte die Muttergottes auch vermisst, wenn es plötzlich aufgehört hätte. Im März 2000 lernte ich auch meinen späteren Ehemann Rainer kennen. Für ihn war das Religiöse nicht so wichtig, er hat sich eher über mich damit befasst und dann gesagt: "Dein religiöser Weg ist für mich o.k." Er kam natürlich auch in Kontakt mit der Pilgernden Gottesmutter. Wenn es dann ab und zu Verspätungen beim Pilgerweg der Muttergottes gab, dann konnte er sagen: „Das Pilgerheiligtum war schon lange nicht mehr da." - Für mich war es schön zu sehen, dass er das wahrgenommen hat. 2003 gewann meine Freundin Susanne, die ebenfalls in unserem Kindergarten arbeitete und ein Pilgerbild betreute, eine Schiffsreise für zwei Personen und nahm mich mit auf Fahrt. Es ging von Dubrovnik nach Korinth und Venedig. Es war wunderbar. Das Pilgerheiligtum hatten wir natürlich dazu mitgenommen. 2006 stand die Hochzeit mit Rainer an Als es auf die Hochzeit zuging, sagte ich: "Ich hätte die Muttergottes gerne in der Kirche dabei." Das war für Rainer überhaupt kein Thema. Er hatte keine Angst, sich dazu vor seinen Freunden zu bekennen. Das Pilgerheiligtum hat dann auch die ganze Zeit bei uns am Tisch neben der Hochzeitskerze gestanden. Ich habe immer mehr gemerkt, dass er es nicht nur duldet, sondern: Weil die Muttergottes mir wichtig ist, ist das Pilgerheiligtum auch ihm wichtig. Ich habe ein kleines Andenken-Pilgerheiligtum gekauft. Als wir einmal eine Reise machten, sagte er zum Beispiel: "Das kleine Pilgerheiligtum musst du noch mitnehmen." Am 18. November 2006 machten wir dann als frisch gebackenes Ehepaar eine Dankesfahrt nach Schönstatt zum Urheiligtum. Der Anlass war etwas Besonderes, denn wir hatten unser „Krügle" dabei. Bei unserer Hochzeitsmesse wurde anstelle der Fürbitten eingeladen, Krugpost zu schreiben. Diese besondere Post wollte ich nicht wie sonst üblich zum Verbrennen nach Schönstatt schicken. Zum nächsten 18. fuhren wir mit unserer Hochzeits-Krugpost nach Schönstatt, um der Muttergottes zu danken und den Inhalt des Kruges selber ins Bündnisfeuer zu geben. Die Hochzeit brachte einen Ortswechsel mit sich. Zunächst blieb ich im alten Kreis. Doch mit der Zeit merkte ich, dass der Kontakt zu den Kindergarteneltern nicht mehr so da war. Und ich dachte: Eigentlich wäre es schön, wenn es hier, in diesem Ort, auch beginnen könnte. Zuerst habe ich mit unserem Pfarrer gesprochen. Er fand es gleich eine gute Sache und bot mir an, dass ich es im Gottesdienst öffentlich vorstellen könne. Aber ich wollte lieber zunächst einen Kreis im Kleinen aufbauen, das andere kann ja dann später kommen. So begann ich in unserer Straße, mit den Nachbarn darüber zu sprechen. Es hat mich schon Überwindung gekostet, weil ich sie zum Teil nicht gekannt habe. Es waren auch Leute dabei, die mit Kirche nicht viel am Hut hatten, die fragten: „Wie kommen Sie auf mich?" Sehr oft kam: „Was kostet es? Bekommt man ständig Post geschickt? Das möchte ich nicht." - Ich habe versprochen, dass das nicht passiert. Und immer legte ich Wert darauf, dass die Leute Zeit hatten, um in Ruhe zu überlegen. Ich erklärte: In ein paar Tagen melde ich mich telefonisch, um zu hören, wie Sie sich entschieden haben. Es war wichtig zu betonen, dass es eine keine Verpflichtungen gibt. Die Freiheit hat aufgeschlossen. Jedes Jahr frage ich deshalb aufs neue nach: Möchten Sie weitermachen oder soll es aufhören? Unser großer Wunsch war ein Kind. Es dauerte längere Zeit und das war mir sehr schwer. Ich sagte der Gottesmutter immer wieder: „Ich vertraue auf dich." Als die jährliche Bus-Wallfahrt nach Schönstatt angeboten wurde, meldete ich mich an. Ich übernahm sogar die Leitung von einem der vielen Busse. Als große Bitte brachte ich ins Urheiligtum: „Gottesmutter, wir wünschen uns so sehr ein Kind." Im September war die Wallfahrt, und im November war ich schwanger. Natürlich hatten wir auch ein wenig Not, ob alles gut gehen wird. Ich betete die Novene „Vom Wunder des Lebens" und sehr oft auch den freudenreichen Rosenkranz. Mir hat es viel Vertrauen geschenkt, auf Maria zu schauen und ihr zu sagen: "Du hast Jesus geboren, hilf mir bei der Geburt." Es lief dann auch nicht alles glatt, es gab Komplikationen. Ich musste plötzlich ins Krankenhaus. Das Pilgerheiligtum war dabei. Außerdem rief ich in Schönstatt an und bat um das Gebet. Rainer rief eine frühere Kollegin an und bat, sie möge doch in die Kirche gehen und eine Kerze anzünden. Er hatte Angst um das Kind und um mich. - Wie das Pilgerheiligtum dann mit zur OP gekommen ist, das weiß ich gar nicht, aber sie war dabei und blieb die ganze Zeit im Krankenhaus dabei. Ich war lange sehr schwach, so musste sich Rainer um unseren kleinen Paul kümmern. Er hat ihn gewickelt und war immer bei uns. Ich habe der Gottesmutter viel erzählt, wie es mir geht, dass sie doch helfen muss, dass ich wieder auf die Beine komme usw. Inzwischen sind Paul und ich ganz fit. Er nimmt die Gottesmutter wahr. Er schaut das Bild und strahlt sie an. Er darf jeden Morgen strahlen, denn wir haben unser Morgenritual entdeckt. Wenn die Pilgernde Gottesmutter bei uns ist, dann mache ich es mit dem Pilgerheiligtum. Ich zeige auf das Bild der Gottesmutter und frage ihn: Wo ist das Jesuskind? - Er greift nach dem Bild und lacht. Ich erzähle ihm noch ein wenig, es ist wie ein kleines Morgengebet, und ich segne ihn. Mein Wunsch für die Zukunft ist, dass SIE weiter bei uns bleibt. Dass wir weiterhin so spürbar den Segen Gottes erfahren. Dass sie unsere Familie begleitet und in der Hand hält und mit uns geht, egal, was ist und kommt. Und ich wünsche mir, dass sie mir hilft, wirklich das Vertrauen auf Gott zu lernen.
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Eintrag vom: 11:18:12 - 20.11.2009
Bleibe hier, Maria, bau dir ein Heiligtum in San Juan
ARGENTINIEN, Sonia und Alberto Hierrezuelo. San Juan hat ein Gelände für das zukünftige Heiligtum! Vor wenigen Tagen hat die Provinzregierung der Schönstatt-Bewegung ein Stück Land zur Verfügung gestellt. Die Freude ist unbeschreiblich…       San Juan ist eine Provinz im Westen von Argentinien. Die Provinz ist umgeben von den Provinzen La Rioja im Norden, San Luis im Südosten und von Mendoza im Süden. Außerdem grenzt San Juan im Westen an Chile - dort bestimmen die Anden den Grenzverlauf. Die Provinz ist geprägt von steppenhaften Buschlandschaft, mit einigen kleineren Wüstengebieten; wegen des trockenen, steppenhaften Charakters des größten Teils der Provinz lebt der überwiegende Teil der Bevölkerung konzentriert in wenigen Oasentälern, die von den großen Flüssen gebildet werden, die die Provinz durchziehen. Das Gelände für das zukünftige Heiligtum umfasst 3 Hektar und befindet sich im Bezirk Santa Lucía im Osten der Haupststadt San Juan, in der Nähe des gleichnamigen Flusses. Und dieser Fluss spielt in der trockenen Region eine große Rolle. Ein von hohen Bergen umgegebenes fruchtbares Tal Darum hier eine poetische Beschreibung dessen, was der San Juan für diese Gegend bedeutet: Du streichelst die trockene, unfruchtbare Erde, durchdringst ihre Furchen, stillst ihren Durst, und lässt aus ihrem Innern die besten Früchte wachsen: Rio San Juan, lebenspendendes Wasser für dieses von hohen Bergen umgebene fruchtbare Tal, Wasser, das Wachstum und Zukunft gibt. Was der Rio San Juan für die trockene Erde dieser Provinz ist, das soll das Schönstatt-Heiligtum sein für die Menschen hier - der Gnadenort, „wo Liebesströme sprudelnd quillen, den Liebesdurst der Welt zu stillen." Maria, lebenspendendes Wasser vom Heiligtum, wir bitten dich: Mater, bleibe auf diesem Land,ströme durch die Adern der Sanjuaninos,dringe in die tiefsten Tiefen ihrer Herzen,birg sie sanft in deinem Schoß,teile deine Gaben und Gnaden aus. Lass aus uns das Kostbarste unseres Seins erblühen,die Liebe zu Gott, dem Schöpfer des Lebens,die Liebe zu Christus, unserem Erlöser,die Liebe zu seiner heiligen, katholischen und apostolischen Kirche,die Liebe zur Familie,Hoffnung unseres Landes, Band seiner Einheit. Mutter, lass dich erobern,wirke in uns eine heilige Gemeinschaft,lass dich nieder auf unserem Geländeund segne uns mit deiner ewigen Gegenwart.Amen.
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Eintrag vom: 10:11:17 - 19.11.2009
In Limburg auf den Spuren des Gründers
Susanne Ortseifen. Pfarrer Hermann-Josef Kändler, Diözesanpräses der Schönstattfamilie Limburg lud am 14. November 2009, Mitglieder der Schönstattfamilie Limburg zu einem ganz besonderen Tag ein. Am 08. Juli 2010 jährt sich zum 100. Mal der Tag der Priesterweihe des Gründers Schönstatts, Pater Josef Kentenich. So trafen sich 50 Schönstätter an dem Ort in Limburg, der damals Hauskapelle der Pallottiner war, in der Pater Kentenich 1910 von Bischof Heinz Viter aus Kamerun zum Priester geweiht wurde.   Mit der Ausrufung des Priesterjahres (19. Juni 2009-11.Juni 2010) hat Papst Benedikt XVI wiederholt die Einladung verbunden, für Priester und um Priesterberufungen zu beten. Mit dem Thema Berufung auseinandersetzen Pfarrer Kändler deutete diese beiden Ereignisse, das 100jährige Jubiläum und das laufende Priesterjahr als Anlass, sich mit Berufungen auseinander zu setzen. Er sprach vom allgemeinen Priestertum, welches alle Christen durch Taufe und Firmung inne haben. Somit haben alle Christen die Aufgabe, Jesus Christus auf originelle Weise darzustellen. Die Gruppe beschäftigte sich im ersten Schritt mit dem Leben Pater Josef Kentenichs, das von Höhen und Tiefen geprägt war. Nachdem er 1910 in Limburg zum Priester geweiht wurde, ging er als Lehrer nach Koblenz-Ehrenbreitstein an das Gymnasium der Pallottiner. 1912 wurden neue Räumlichkeiten in Vallendar bezogen. Pater Kentenich wurde Spiritual am neuen Gymnasium in Vallendar und gründete 1914 Schönstatt. Im Laufe seines Lebens entstanden unterschiedliche Gemeinschaften für Männer, Frauen, Familien und Jugendliche. Pater Josef Kentenich lebte sein Priesteramt sehr bewusst. Über viele Jahre hinweg hat er Exerzitien für Priester gehalten. Er hatte einen realistischen Blick für die Herausforderungen dieses Berufes und hat manche sich anbahnenden Entwicklungen sehr klar gesehen. Was am priesterlichen Leben Pater Kentenichs beeindruckt Vor dem gemeinsamen Mittagessen mit den Pallotiner-Brüdern tauschten sich Kleingruppen darüber aus, was sie am priesterlichen Leben Pater Kentenichs besonders beeindruckt. „Pater Kentenich war ein guter Zuhörer", meinte eine Teilnehmerin spontan, „unzählige Menschen hat er begleitet, aber auch im Gebet hat er sie begleitet. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit kann er Vorbild für uns sein, uns Zeit füreinander zu nehmen, uns zuzuhören und auch sogar füreinander zu beten." Ein anderer Teilnehmer ging auf das Schönstattkapellchen in Wiesbaden-Freudenberg ein. „Wenn ich rund um das Kapellchen ehrenamtlich den Garten pflege, bereite ich den Menschen, die zum Beten und zur Hl. Messe kommen, den Weg zu Gott hin. Dies ist mein priesterlicher Dienst für die Kirche." Für die anwesenden Priester ist Pater Kentenich unter anderem ein Vorbild, auch in Schwierigkeiten und Enttäuschungen darauf zu setzen, dass Gott sie nicht alleine lässt. Der Studientag endete mit einem gemeinsamen Gottesdienst und einem Gebet in der Kapelle der Pallottiner. Die Teilnehmer waren sich einig, dass Pater Kentenich für viele Menschen ein Wegweiser sein kann, den eigenen Sinn im Leben zu entdecken.
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Eintrag vom: 09:03:04 - 19.11.2009
Ein Lebenstraum hat sich schon erfüllt…
mkf. Eine Gruppe von jungen Familien mit Kindern. Schönstatt-Patres. Das komplette Team vom Sekretariat Pater Josef Kentenich, Monsignore Dr. Peter Wolf, Schw. Maria Teresa aus der Generalleitung der Marienschwestern, Schw. María Julia, Pedro und Elisabeth Santos … So weit wie der Horizont, so vielfältig wie der Wirkkreis von Pater Ãngel Strada, so weit und vielfältig war die Schar derer, die sich aus vielen Ländern und Nationeen am 15. November im Vaterhaus auf Berg Sion zur vorgezogenen Geburtstagsfeier von Pater Ãngel Strada eingefunden hatten. Die Kapelle im Vaterhaus war bis auf den letzten Platz gefüllt, als um 11.00 Uhr die heilige Messe begann; mit Pater Ãngel Strada standen Pater Heinrich Walter - Generaloberer der Schönstatt-Patres - und Mons. Dr. Peter Wolf - Generalrektor des Instituts der Schönstatt-Diözesanpriester - am Altar. Pater Strada begann mit einem Wort des Dankes für alle Gaben und Gnaden, die er in diesen 70 Lebensjahren erhalten habe: seine glückliche Kindheit in einer großen Familie in Córdoba, Argentinien, seine Berufung zu Schönstatt, zum Priestertum und der Gemeinschaft der Schönstatt-Patres, die er in Argentinien mit begründete und der er jahrzehntelang an exponierter Stelle gedient hat. Und er dankte dafür, dass er die Erfüllung eines Lebenstraumes sehen darf. Die Gründung Schönstatts in Argentinien, das war es, so Pater Strada, was ihn und die Ersten in Córdoba Ende der fünfziger Jahre bewegte - junge Männer damals, die zum Teil schon zusammen zur Schule gegangen waren und heute Kursbrüder sind. Der Traum, der damals an dem unscheinbaren Bildstock in Villa Warcalde, Córdoba, utopisch erschien - Schönstatt in Argentinien gründen und im ganzen Land verbreiten -, ist heute wahr. Schönstatt ist in praktisch allen Diözesen des Landes vertreten. Mitträger, Zeugen und Früchte dieses Traumes, der vor genau 50 Jahren begann, saßen in den argentinischen Marienschwestern in der Kapelle… Im Anfang war das Wort In seiner Predigt zeigte Pater Heinrich Walter, ausgehend von den Tageslesungen, auf, wie das Wort Gottes, das Wort des Vaters, Pater Angel Strada getroffen habe, ihn in seiner Jugend in die Katholische Aktion geführt habe und zum Jurastudium, gedrängt von dem Anliegen, in politisch schwieriger Zeit etwas zu tun für sein Land, für ein neues Argentinien - um dann eine neue Berufung zu erfahren, die zu Schönstatt, zum Priestertum, zu den Schönstatt-Patres; eine Berufung, die bereit machte, sein Land zu verlassen und "zum Haus des Vaters zu ziehen": ins Studentat in Münster zur Begegnung mit Pater Kentenich, wo er später als Rektor wirkte, und dann ins "Vaterhaus" zum Dienst in der Generalleitung und zum Einsatz im Seligsprechungsverfahren für eben diesen Vater, Pater Kentenich. Mit feinem Bezug auf das Ideal seines Kurses zeigte Pater Walter, wie Pater Strada als Bewegungsleiter in Argentinien, in seinem Wirken in der Patres-Gemeinschaft und in seinem vielfältigen priesterlich-pastoralen Tun für viele zu einem Menschen geworden ist, in dem das Wort des Vaters Leben wird und Leben schafft, wie er zu einem lebendigen Wort des Vaters geworden ist. Ein buntes, frohes Fest Beim Mittagessen - mit argentinischem Wein! - im Speisesaal der Patres sprachen mehrere der Gäste Gruß- und Glückwunschworte, so Pater Dr. Lothar Penners als Vertreter seiner Generation in der Patres-Gemeinschaft, Mons.Dr. Peter Wolf in Namen des Team "Seligsprechung Pater Kentenich", Vertreter der deutsch-lateinamerikanischen Familien, mit denen sich Pater Strada seit Jahren zur Gruppenarbeit trifft, Pedro Santos als langjähriger Weggefährte. Doch das I-Tüpfelchen des Festes waren die musikalischen Beiträge der Kinder, die auf köstliche Weise alle einluden zum Geburtstagsständchen und dann Pater Strada in vielfältiger Weise besungen - auch wenn manche Strophen seinen Heiligsprechungsprozess wegen frühzeitiger hochgradiger Verehrung gefährden könnten! Herzlichen Glückwunsch, Pater Strada - und alle, die nicht bei dem schönen Fest auf Berg Sion dabei sein konnten, können hier noch ihren Glückwunsch nachliefern - am 18. November, dem eigentlichen Geburtstag!
http://cmsms.schoenstatt.de/de/index.php/news/180/15/Ein-Leb ...
Eintrag vom: 09:03:43 - 18.11.2009
Einer von 60.000: Mit einem Freund zum ersten Mal in Tuparenda
PARAGUAY, Sandra Lezcano. Es war ein wunderbarer Bündnistag, klarer Himmel, strahlende Sonne; am Nachmittag der Abschluss des Jubiläumsjahres mit der Messe um 16.00 Uhr. Mein erster Besuch in Tuparenda nach dem schweren Autounfall. Ich lade zwei Freunde ein, mitzukommen; keiner von ihnen gehört zu Schönstatt, und so ergibt es sich, dass das Gespräch auf dem (zum Glück langen) Weg zum Heiligtum um die Bedeutung des 18. Oktober kreist, um das Jubiläumsjahr Schönstatts in Paraguay, während wir gleichzeitig die Schönheit der Landschaft um unser liebes Tuparenda bewundern. Wir lassen das Auto in einiger Entfernung vom Eingang stehen und auf dem Weg zum Heiligtum meint einer der beiden: "Das ist das erste Mal, dass ich hier bin." In diesem Moment wurde mir klar, dass die Gottesmutter mich als Werkzeug brauchen wollte, um einen neuen Pilger zu ihr zu bringen, dessen Herz sie an sich ziehen möchte… also nahmen wir den alten Weg, der zur Rückseite des Heiligtums führt. Eine riesige Menschenmenge war dort mit uns auf dem Weg, alle eilig, da die heilige Messe anfing. Ein paar Meter, bevor wir dort ankamen, bat ich meinen Freund, zu Hause ein Zeugnis über sein Erlebnis von Tuparenda aufzuschreiben. Ganz ehrlich wollte ich wissen, wie er diesen Ort erlebte, der mir persönlich so kostbar ist. Ein 18. Oktober ist ein Lebensgefühl für uns in Schönstatt, aber für jemanden von außen? Ich war schrecklich gespannt, was er an diesem Gnadenort spüren, was die Gottesmutter in sein Herz säen würde. Unmöglich, den Glauben all dieser Menschen nicht zu spüren Am 19. Oktober, dem Tag nach dem Abschluss des Jubiläumsjahres von 50 Jahren Schönstatt in Paraguay, überraschte mich ein Mail von meinem Freund. Er schrieb: "Man kann nicht an diesem Ort (Tuparenda) bleiben, ohne seine Schönheit zu bewundern, die Natur, die Wäldchen, die sich zum Heiligtum hin öffnen. Das Gefühl, von der Sonne umarmt zu werden, während die Dämmerung einsetzt. Unmöglich, den Glauben all dieser Menschen nicht zu spüren, die zur großen Mutter aller kommen um ihr ihre Liebe zu zeigen oder sie vielleicht um etwas Besonderes zu bitten. Für uns, die wir nicht zu Schönstatt gehören, aber mit offenem Herzen aufnehmen, klingen in allem die Worte nach, die der Priesters(P. Antonio Cosp) in der Predigt von Eurem Gründer zitierte: "Mutter, bewahre rein meinem Leib und meine Seele…" Diese Worte sind mir ans Herz gegangen und haben mir Gänsehaut gemacht. Die Zeit schien still zu stehen angesichts dieser Botschaft, und ich kann nur sagen, dass euer Gründer selbst mir geholfen hat, zu verstehen, was erzählt wurde von der Geschichte über die Anfänge Schönstatts in unserem Land, dass nämlich Worte bewegen, Beispiele aber mitreißen. Mir ist klar, dass Pater Kentenich, auch ohne physisch präsent zu sein, auch heute noch Menschen durch das Beispiel seines Lebens mitreißt. Mich zum Beispiel. Der Blick der Gottesmutter Maria hat nicht nur eine gewisse Sehnsucht vermittelt, sondern auch eine unbeschreibliche Freude. Und schließlich war das Pilgern zum Heiligtum für den Segen inmitten eines großen Festes voller Musik und Tanz nicht nur eine Augen- und Ohrenweide, sondern auch das Spüren der großen Freude aller Anwesenden über ein neues Jahr Schönstatt in diesem Land, das so sehr die endlose Liebe einer Mutter braucht, wie sie es ist. Am Ende der Messe habe ich still gebetet, dass alle, die an diesem Tag zu ihr gekommen waren, dem Willen ihres geliebten Sohnes folgen. Ich bin dankbar, dass ich mit dir dort sein durfte." Sie wird die jugendlichen Herzen an sich ziehen Nach dieser Erfahrung weiß ich, dass die Gottesmutter weiterhin die Herzen an sich zieht mit ihrem Blick, und dass Pater Kentenich durch sein Leben predigt. Echt, das war ein ganz, ganz besonderer Bündnistag für mich.
http://cmsms.schoenstatt.de/de/index.php/news/179/15/Einer-v ...
Eintrag vom: 08:50:45 - 18.11.2009
42 Jahre Rosenkranzgebet für "unser" Urheiligtum
Schönstattbewegung Frauen und Mütter, Weiskirchen. Es war im Jahr 1967. Pater Kentenich war nach 14jähriger Verbannungszeit nach Schönstatt zurückgekehrt. Viele Menschen kamen, um ihren Vater und Gründer zu sehen, vor allem, um ein wegweisendes Wort von ihm zu bekommen. Auch wir Frauen und Mütter aus Weiskirchen fuhren mit einem alten VW-Bus, den wir uns von einer Baufirma geliehen hatten, nach Schönstatt. Unsere Herzen hatten Feuer gefangen, und wir wollten unserem Gründer ein Geschenk zum Namenstag machen. Ein geistiges Geschenk sollte es sein und notwendig sollte es sein. So kamen wir auf die Idee, jeden Montag in den Anliegen des Urheiligtums einen Rosenkranz zu beten. In seinem Dankesbrief schrieb uns Pater Kentenich zurück: "Der Müttergruppe Weiskirchen meinen besonderen Segen! Dieser Segen gilt für allegegenwärtigen und zukünftigen Gruppen in Weiskirchen!" J. K. So beten wir seit 42 Jahren treu und beharrlich den damals geschenkten - und vom Gründer gesegneten - Rosenkranz. Der besondere Segen ist unser Diözesanheiligtum, das Heiligtum der Werktagsheiligkeit, das wir in Weiskirchen geschenkt bekamen. Jeden Montag im Urheiligtum Am 18. Oktober 1914 sagte Pater Kentenich den Jugendlichen im neu hergerichteten Kapellchen: "Alle, die hierher kommen, um zu beten, sollen die Herrlichkeit Mariens erfahren und bekennen: Hier ist wohl sein. Hier ... soll unser Lieblingsplätzchen sein ... Wie oft war in der Weltgeschichte das Kleine und Unansehnliche die Quelle des Großen und Größten. Warum sollte das bei uns nicht auch der Fall sein können?" Und er fügte bei: "Ihre Herzen haben Feuer gefangen. Sie haben meinen Plan zu dem Ihrigen gemacht ..." Dieses Feuer hat bis heute viele Herzen entflammt, und wir sind gespannt, was die Gottesmutter in der Zeit bis 2014 noch mit uns vorhat. - Wir Frauen und Mütter aus Weiskirchen sind jedenfalls jeden Montag durch das Rosenkranzgebet in geistiger Weise ganz besonders mit "unserem" Urheiligtum verbunden.
http://cmsms.schoenstatt.de/de/index.php/news/178/15/42-Jahr ...
Eintrag vom: 08:26:42 - 18.11.2009
Nigeria: Fünf Jahre Heiligtum und 10 Jahre Pilgernde Gottesmutter
NIGERIA, P. Alfred Kistler. Sonntag, 15. November: Die Schönstattfamilie traf sich beim Heiligtum von Ijokodo, Ibadan, Nigeria, das vor 5 Jahren am 23. Oktober als Victory Shrine - Sieges-Heiligtum -  eingeweiht wurde.     Es war ein großes Dankesfest für die fünf Jahre Gegenwart und Wirken der MTA vom Heiligtum aus in Westafrika, gleichzeitg für 12 Neupriester, die in seinem Schatten zur Weihe kamen, für die zahlreichen und guten Berufe, sowie für die vielen, die geistig und materiell beigetragen haben und tief mit der Sendung diesers Heiligtums verbunden sind. Dabei wurde nicht vergessen, des Studenten Vitalis Ify Onyenedum zu gedenken, der zweieinhalb Jahre nach der Einweihung starb und beim Heiligtum sein Grab gefunden hat als Zeichen des "Nichts ohne Dich - Nichts ohne uns". Inzwischen gibt es eine kurze Lebensbeschreibung (in englisch) des jungen Mannes, der 2007 im Alter von 29 Jahren verstorben ist. Er zeichnete sich nicht nur durch eine ausgeprägte Marienliebe aus, sondern wurde auch zum großen Apostel für die Pilgernde Gottesmutter in Nigeria. Zehn Jahre Pilgernde Gottesmutter in Nigeria Von Umuahia, Abuja, Benin, Abeokuta und natürlich von Ibadan als Gastgeber und Organisatoren kamen die Mitglieder des Pilger-MTA-Apostolates, um sich bereits am Samstag auf ihre 10-jährige Dankesfeier einzustimmen. Die Bilder sprechen mehr als Worte. P. Paul Nwachukwu erwärmte die Herzen tüchtig und vermittelte seine ganze Begeisterung für Maria. Nach der Liturgie und der Erneuerung des Liebesbündnisses gesungen in den drei Sprachen Igbo, Yeruba und Englisch dauerten die Beiträge mit Singen, Tanzen und Auftritten noch mindestens zwei Stunden an. Allen war klar: Sie ist der grosse Missionar! Sie hat sich als Siegerin verherrlicht! "Mater habuit curam" und "Mater habebit curam!" Fotoalbum
http://cmsms.schoenstatt.de/de/index.php/news/177/15/Nigeria ...
Eintrag vom: 09:26:31 - 17.11.2009
Familiengottesdienst im Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe
Sr. M. Anika Lämmle. „Wer von Euch hat schon mal einen Bettler gesehen? Wie war das, als du dem Bettler etwas gegeben hast?" Mit dieser Fragestellung gewinnt Pfr. Klaus Rennemann die volle Aufmerksamkeit auch der kleinen Teilnehmer beim Familiengottesdienst auf der Liebfrauenhöhe.     Als „wohltuend" benennen es junge Eltern, dass es normal ist, wenn und dass die Kleinsten bei jeder Gelegenheit im Gottesdienst kräftig „mitreden und mitsingen". Und „dass die Kinder so miteinbezogen werden", ist einfach positiv. Heute steht die Gestalt des heiligen Martin im Mittelpunkt der Gestaltung. Pfr. Rennemann knüpft in der Predigt an der Szene der Mantelteilung an und schlüsselt den Kleinen und den Großen die Bedeutung des Teilens auf. Nicht zuletzt ist es auch das familienfreundliche Mittagessen, das die Familien schätzen und gerne wahrnehmen. Die Schlachtplatte mit den reichen Auswahlmöglichkeiten an diesem Novembersonntag findet besonders guten Anklang. Zunehmend nützen bestehende Familienkreise den Familiengottesdienst-Sonntag zu einem anschließenden Treffen mit spirituellem Austausch. Einer dieser Kreise hat dieses Mal die Gruppe für die musikalische Begeleitung gestellt.
http://cmsms.schoenstatt.de/de/index.php/news/175/15/Familie ...
Eintrag vom: 08:54:28 - 17.11.2009
Italien für Maria
ITALIEN, Pamela Fabiani. Drei Monate lang, von Ende August bis Ende Oktober, ist die Auxiliar für Europa durch Italien gepilgert. Sie ist im Auto, im Zug und im Flugzeug gereist und hat dabei, wie Joao Pozzobon es gewünscht hat, immer einen eigenen Platz gehabt! In Rom war sie beim nationalen Treffen der italienischen Schönstattfamilie in Belmonte am 13. September; sie hat sieben Regionen von der Toscana bis Sizilien besucht, über Latium und Sardinien. Sie kam in 43 Pfarreien in 14 verschiedenen Diözesen und ist dabei rund 10.000 Menschen begegnet. Es war bewegend zu erleben, wie die Gottesmutter in kleinen Dörfern wie in Städten vor dem Ortseingang empfangen und in Prozession zur Pfarrkirche geleitet wurde, unter Singen und Beten. In manchen Orten hat man sie im wahrsten Sinne des Wortes mit Pauken und Trompeten begrüßt, anderswo wurde sie von der Polizei eskortiert. Die Leute waren ergriffen vom Besuch der Gottesmutter und haben sie an diesen Tagen mit Rosenkranzgebet, Anbetungsstunden, Messen und Katechesen begleitet. Jede Pfarrei hatte ein Programm zum Empfang vorbereitet, in manchen gab es sogar nächtliche Prozessionen über die Landstraßen, in anderen Liebesbündnis und Aussendung neuer Missionare. Der Zug durch Italien Sr. Ivonne Zenovelo hat die "Madonna" bei ihrem gesamten Zug durch Italien begleitet, hat Katechesen gehalten, die Bedeutung der Reise der Auxiliar erklärt und zum Besuch angeregt. Die eigentliche Organisation lag immer in den Händen der Regional- und Pfarrverantwortlichen der Kampagne. In Santeramo in Colle, in Apulien, kam der Bischof zum Hauptgottesdienst am Sonntag, an dem etwa 1500 Personen teilnahmen. Die Auxiliar hat Klöster besucht und Altenheime, wurde von Kommunionkindern empfangen, war in Kindergärten, Grund- und Sekundarschulen. Auch kam eine Gruppe von Studenten und betete vor der Madonna von Schönstatt. Sie hat schon mit der Neu-Evangelisierung Europas begonnen! Im Jahr 2012 soll dieses Bild gekrönt werden zur Königin der Neu-Evangelisierung Europas - doch man kann nicht anders als sagen, dass die Pilgernde Gottesmutter schon mitten dabei ist! Durch ihren monatlichen Besuch bei den Familien erobert die Pilgermadonna erneut das Herz der Familien für die Kirche und für Jesus - und das ist schon Neu-Evangelisierung Europas! Alle Pfarrer haben gern mitgemacht und sich für die von der Kampagne organisierten Tätigkeiten zur Verfügung gestellt. Einige Male kam auch Pater Ludovico dazu, um Katechesen zu geben und vor allem, um mit den Pfarrern Kontakt aufzunehmen; er wurde überall gern aufgenommen. Und regelrecht ergreifend war es, wenn beim Abschied der Auxiliar aus der Pfarrei und ihrem Aufbruch zum nächsten Ziel manchen die Tränen kamen. In einigen Pfarreien fiel der Besuch der Auxiliar mit der Ankunft des neuen Pfarrers zusammen, und auch hier hat man erlebt, dass die Gottesmutter und ihre Missionare ein Klima der Beheimatung schaffen können, so dass der neue Pfarrer plötzlich sich als Teil der Familie der Kampagne fühlte! Eine in die Pfarrei integrierte Bewegung Wenn es irgendwann einmal um die originäre Sendung Schönstatts in Italien geht, mit seinen beiden Heiligtümern "Matri Ecclesiae" und "Cor Ecclesiae", dann können wir wohl mit Recht sagen, dass die Gottesmutter sich von Anfang hier eine Bewegung aufbaut, die in die Pfarreien integriert, "inkulturiert" ist und im Dienst der Kirche steht. Der Besuch der Auxiliar war ein Geschenk für uns in Italien, das neues Leben und neue Begeisterung entfacht hat! Sie ist der große Missionar, sie wirkt Wunder! Übersetzung: mkf
http://cmsms.schoenstatt.de/de/index.php/news/174/15/Italien ...
Eintrag vom: 10:22:05 - 16.11.2009
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